Stalbühlweg 15

76829 Landau/Pfalz 0171/1415518 schwarzpaul@t-online.de

Dr. Paul Schwarz

 

Vita

 

 

 

Geboren in Landau, Volksschule, Einzelhandelskaufmann, Zweiter Bildungsweg, Abitur am Erzbischöflichen Abendgymnasium in Neuss, Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes

 

Studium: Germanistik, kath., Theologie, Philosophie und Journalismus in Cambridge, Freiburg, Mainz und Rom

Lehrerexamen für Realschule, Schuldienst

Promotion “Die neue Eva. Der Sündenfall in Volksglaube und Volkserzählung” bei
Prof. Dr. Lutz Röhrich in Freiburg

Aufstiegsprüfung für Gymnasium, Schuldienst und Lehrauftrag an der Universität Koblenz-Landau,
Campus Landau

DAAD-Lektor (1978-82) an der Staatlichen Universität Nagoya für Deutsch als Fremdsprache

Gymnasialer Schuldienst

Dozententätigkeit an einer argentinischen Hochschule und am Deutschen Pädagogischen Seminar in Buenos Aires (1987-1991), zuständig für deutsche Landeskunde im südlichen Südamerika

Initiator zweier großer Wanderausstellungen in Deutschland und Japan: “Hakenkreuz und Butterfly,
Japanische Schüler sehen uns - Deutsche Schüler sehen Japan” sowie “Grimms Märchen heute(Schirmherrrschaft Frau v. Weizsäcker)

Redaktionelle Mitarbeit in argentinischen Zeitungen, filmische Arbeit in Buenos Aires, Verfasser mehrerer Sprachbücher für “Deutsch als Fremdsprache”

Regelmäßige Beiträge in deutschen Zeitungen und Zeitschriften über Schule, Kinder und Erziehung

 

Seit 1991 Betreuung der 30minütigen Sendereihe “Beispiele machen Schule” beim SWR in Baden-Baden im Auftrag des Bildungsministeriums in Mainz (innovative und nachahmenswerte Unterrichtsaktivitäten im In- und Ausland), seit einigen Jahren freier Bildungsjournalist und Filmemacher, Schwerpunkt Bildung, in Zusammenarbeit mit der renommierten Filmproduktion TeVau in Mannheim

Zwischen 2000 und 2005 redaktionelle Betreuung der Zeitschrift “Neue Lernkultur. Netzwerkzeitung für die pädagogische Schulentwicklung”

 

Seit 1991 habe ich mit dem Südwestrundfunk in Baden-Baden und mit TeVau 130 Filme (30,45,60 und mehr min) produziert, gedreht in vier Kontinenten

u.a. Autor und Regisseur der sechsteiligen SWR-Sendereihe “Das besondere Lernen” (jeweils 30 min) über schwer- und schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche, vierteilige Serie über Japan “Samurais für die Zukunft”, zwei Monate mit einem Kamerateam rund um die Welt unterwegs, um für die OECD einen großen Film über PISA zu drehen “ (“Science for tomorrow. Impressions from successful schools around the world”, 105 min). Die englische Fassung ging in alle OECD- und PISA-Länder. China strahlte den Film viermal aus. Die deutsche Fassung “Wissen der Zukunft. Wie Bildungsarbeit weltweit gelingt” wurde u.a. in 36 deutschen Großstädten als kostenlose Bildungsmatinee mit sog. Bildungspaten in Cinemax- und Cinestar-Kinos gezeigt.

Erwähnen möchte ich auch drei Filme, die wir in Afghanistan für das Auswärtige Amt gedreht haben “Bildungshunger und Mädchenförderung”, “Dialog mit dem Islam” und “Aufbau einer Zivilgesellschaft” (jeweils 30 min).

In den letzten zwei, drei Jahren lag der Schwerpunkt meiner filmischen Arbeit auf Integration und Migration: “Ohne Deutsch kann man hier nichts machen. Sprachförderung für Migrantenkinder” (das Mercator-Projekt), “Der Erfolg in der Schule beginnt zu hause” (das HIPPY-Projekt), “Mehr Bildungschancen. Mütter- und Elternkurse in Kitas und Grundschulen” (eine Initiative der Berliner Volkshochschulen), “Fremd und doch vertraut. Wie Integration gelingt” (Integrationskurse, Berufliche Integration und Integration durch Sport, jeweils 30 min).

Zuletzt zwei Filme über Türkinnen und Türken in Deutschland: “Hier ist unsere Heimat. 50 Jahre Türken in Deutschland” und “Mitten in Stuttgart. Deutsch-türkische Erfolgsgeschichten” (jeweils 45 min). Beide Filme liegen auch in türkischer Sprache vor. Der letzte wurde vor einigen Wochen auf drei großen Veranstaltungen in Istanbul gezeigt (Goethe-Institut,  Dt. Generalkonsulat und OB von Istanbul).

Gerade fertig geworden “Umwelterziehung am Horn von Afrika” am Beispiel von Dschibuti. Der Film wurde in Dschibuti, Kenia und jetzt in Südkorea gezeigt, in englischer Sprache. Botswana und Nigeria interessieren sich ebenfalls für diesen 30minütigen Film.  Daneben produzierte ich den Film “Naturschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Zooschule Landau” (60 min). Der Film zeigt eine modellhafte, in Deutschland einmalige grüne Umwelterziehung, die von der UN mehrfach ausgezeichnet worden ist.

Zwischen Integrations- und Umweltfilmen bin ich auf Bitten von Ärzten thematisch fremd gegangen. Es entstanden drei Filme rund um das Herz über diverse Herzuntersuchungen, Stenteinsetzung, Bypass-Operation und Mitralklappenerneuerung (Herzchirurgie in Karlsruhe) bis zur Reha in Bad Schönborn.

Ansonsten umfassen meine filmischen Bildungsthemen alle Schularten und Bildungseinrichtungen, z.B. “Und der Zukunft zugewandt. Die neue Schule in Thüringen” (gleich nach der Wende) - “Erziehung wohin? Die russische Schule im Umbruch (gleich nach der Wende). “Für Europa lernen. Das Vierländer-Technologie-Projekt”, “Wer, wenn nicht wir. Schule ohne Rassismus”, “Die sprechen doch gar kein Deutsch. Aussiedler in der Schule”, “Fördern statt ausgrenzen Behinderte Kinder in der Regelschule”, “Lernen hinter Gittern. Ausbildung im Knast”, “Das Gehirn lernt immer. Hirnforschung und Schule” zusammen mit Prof. Manfred Spitzer), “Individuell fördern -aber wie? (zusammen mit dem führenden Unterrichtentwickler Dr. Heinz Klippert), “KIDZ - Kindergarten der Zukunft”, “Klippert’s Unterrichtsreform. Lehren und Lernen auf neuen Wegen”, Einspieler für die große Feier im Schloss Bellevue zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik, 2010.

 

Anerkennungen

 

Medienpreis der Pfalz in den neunziger Jahren

Bundesverdienstkreuz am Bande 2007 für filmische Bildungsarbeit

Dreimal vorgeschlagen für den Grimme-Preis, einmal für den Film “Denn die Seele kennt kein Koma”, über ein Mädchen, das seit 15 Jahren im Wachkoma liegt, dann für den PISA-Film und zuletzt für die Dreierserie “Fremd und doch vertraut. Wie Integration gelingt”.

Mein Beitrag “Technik hat mich schon immer interessiert. Frauen auf dem Weg zum Ingenieurberuf” lief als deutscher Beitrag auf der Weltfrauenkonferenz in Peking Mitte der neunziger Jahre.